Beiträge von otti

    So, nun waren mal wieder ein paar Tage beruflicher Auslastung.


    melvin: Was du mir vorschlägst sind Dinge, die ich nicht so gerne lese, weil sie klar machen, das genaue Positionierbarkeit beinahe ausgeschlossen ist. Kauft man sich eine Tasse aus Edelstahl und möchte diese mit einem Laser personalisieren, läuft man sehr schnell Gefahr, dass man die 10€ an die Esse schreiben kann.

    Das ist nicht meine Art zu arbeiten und so habe ich mich entschlossen einen Rotary Chuck zu bestellen.


    Ich weiß das beide Geräte so ihre Stärken und Schächen haben, aber in Sachen Genauigkeit ist der Chuck dann wohl doch die erste Wahl.
    Ich habe mir den ORTUR YRC1.0 bei rcmoment.com für ca. 130€ bestellt. Die Verarbeitung/Ausstattung ist für den Preis völlig OK. Sehr schön ist, dass man die Neigung der Achse einstellen kann und somit auch konische Objekte problemlos verarbeitet werden können. Damit ist dieses Gerät dem normalen Roller sehr überlegen.


    Damit ist dieses Thema dann wohl abgeschlossen. Den einfachen Roller werde ich wahrscheinlich verkaufen.


    Vielen Dank für deine/eure Beiträge!

    OK, das probiere ich mal. Ich hatte allerdings bei meinen Versuchen mehrfach den Laser aus und auch Lightburn um solche Effekte zu vermeiden. :/

    Ich werde auch mal am Pulley des Motors eine Markierung machen und gucken, ob der wieder auf die gleiche Position zurück dreht. Nicht das es am Ende ein rutschendes Objekt ist (die Rollen haben aber schon Grip).



    Gruß, Andreas

    ..ah, ok, verstehe...


    * "Return to Finish Postion" steht auf AUS

    * Lightburn steht auf "Herkunft des Benutzers"

    * Ausganagsposition wurde gesetzt

    * X fährt diese Position an, nur Y nicht


    ..fallen dir noch andere Optionen ein, die ich vielleicht übersehen habe?



    Danke für deine Mühe melvin...


    Andreas

    Hast du in den Geräte-Einstellungen eingestellt, dass die Rückkehr-Positionen bei 3,3 mm ist?

    Ich verstehe nicht ganz Melvin, welche Geräteeinstellungen meinst du? Es ist doch am Ende nur ein Schrittmotor, der an der eigentlichen Y-Achse hängt. Lightburn muss dann nur noch wissen, wieviel mm einer Umdrehung entsprechen. Selbst wenn das nicht stimmt, sollte doch die Strecke hin, genauso viel Schritte sein, wie zurück, oder hab ich da was falsch verstanden?


    Aber auf dem Rotary passen die Abstände maßgenau? Also keine Verzerrung?

    ..jap. Anfangs hat's noch nicht gestimmt, aber ich habe heute genaue Werte ermittelt. Kontrolliert hab ich das mit zwei Strichen in einem definierten Abstand von 100mm. Nur das bei Wiederholung der Rotary nicht auf seine eigentliche Nullposition zurückfährt, sondern eine kleinere Strecke als 100mm verfährt - irgendwie unlogisch. Das zweite Paar Striche, ist nämlich wieder genau bei 100mm.


    Im Moment hab ich keine Idee, was das Problem ist... :o|


    Gruß, Andreas

    Hallo Zusammen,


    ich hab mir letztes Jahr einen Rotary gekauft, um runde Objekte lasern zu können. Bei genauerer Kontrolle musste ich jedoch feststellen, dass die ursprünliche Nullposition auf der Y-Achse (also dem Rotary) um ca. 3mm verfehlt wird. Wiederholgenau verschiebt sich die Position bei jedem neuen Versuch um weitere 3mm.
    Die Lasermaschine ist ein Atomstack S10. Die Y-Achse wird scheinbar genau verfahren. Ein Test mit zwei Linien in definiertem Abstand wird ebenfalls wiederholgenau gelasert.

    Merkwürdig ist allerdings, dass die Anfangs getzte Position nicht mehr getroffen wird.

    Hat jemand dieses Problem schon mal gehabt, oder eine Idee?


    Gruß, Andreas

    Ist es tatsächlich der Beginn der Linie, oder eher doch das Ende?


    Ersteres erscheint mir unlogisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Laser eher beginnt, es sei denn, dass die Treiber zu lange brauchen um die Befehle auszuführen, die sie bekommen. Letzteres erscheint mir deshalb dann doch wahrscheinlicher.

    Mach dir ein gurzes Programm, mit dem du siehst, wo der Hase im Pfeffer liegt.
    Du lässt den Laser zwei vertikale Linien zeichnen und danach verbindest du die beiden Linien horizontal. Im Ergebnis siehst du was genau passiert. Drehst du das Konstrukt, siehst du das Ergebnis für die andere Achse. Mach den Test am besten auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, um zu sehen, ob das eine Auswirkung hat.


    Gruß, Otti

    Hallo Stefan


    Zitat

    Leider warum auch immer habe ich nach dem Gießen immer am rand einen 1 bis 2 mm hohen Grad. Entsprechend müsste ich das Bauteil erstmal planen.

    Damit scheitere ich grade und hab mir schon ein Teil zerstört.


    Naja, das ist bei Harz normal. Dieses Material hat einen recht großen Schwund, weshalb diese Kanten am Rand entstehen.

    Von der Festigkeit/Zähigkeit ist Harz meiner Ansicht nach guten 3D-Druckmaterialien unterlegen. Ich würde die Teile vermutlich immer drucken. Ist die Maschine gut eingestellt, sind die Teile auch genau.

    Beim fräsen sind die Geschwindigkeit des Fräsers, die Zustellung und der Vorschub sehr wichtige Parameter. Vielleicht gehst du eher etwas weniger beherzt an die Sache? ;)


    Zitat

    Großes Problem aktuell ist wohl das meine Grundplatte garnicht richtig plan zu sein scheint.


    Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der dazu neigt zu "Arbeiten". Wenn du eine formstabile Arbeitsplatte haben möchtest, solltest du besser auf Aluprofilplatten zurückgreifen. Da hast du dann auch gleich Nuten für die Befestigung deiner Objekte drin.

    Wenn du schon Holz nehmen möchtest, nimm vielleicht besser MDF oder Multiplex.


    Zitat

    Hmpf von grade etwas frustriert. Ich wollte eigentlich so richtige schöne robuste Teile machen.


    Dann verabschiede dich von dem Material. Die Mechanischen Eigenschaften von Harz sind eher mäßig. Kommt natürlich auf die Belastung an.


    Zitat

    Kann ich eine 3mm diamantverzahnten Fräser zum planen von meiner latte verwenden? Oder welchen Fräser empfehlt ihr mit für die Bearbeitung?


    Du willst deine Latte planen? :D ..sorry, die Vorlage war einfach zu gut... :D


    Nö, mal Hand auf's Herz, wann willst du denn fertig werden. Das dauert doch bei 3mm ewig. Hast du nichts dickeres? Diamanten brauchts bei Holz nicht, die Geometrie ist da wichtiger. Ich würde gucken für diesen Job einen Fräser mit gerade Grundschneiden zu finden und mit etwas mehr Durchmesser (sofern eine passende Spannzange vorhanden ist).

    Die Platte an der Bezugskante richtig fixieren und auf der abgewandten Seite größere Löcher mit Unterlegscheibe nicht zu fest ziehen, damit die Platte arbeiten kann.


    Viel Spaß beim Basteln,


    Otti

    ..nun gut, meine Frage war offensichtlich zu diffuse gestellt. Ich frage mal anders herum.

    Welches Lasermodul könnt ihr guten Gewissens empfehlen, um vernüftig arbeiten zu können. Und, kann man defekte Linsen nicht auch ersetzen?


    Gruß Otti

    Hallo Zusammen...


    Zitat

    Viktor, die holen Dich bald ein und dann ist es Essig...und ja, auch die IR-Diode wird aufholen : )


    ..da bin ich mal gespannt, wie die den auf einen Punkt bringen wollen und ob die Leistung auch wirklich erreicht wird.


    In diesem Zusammenhang plagt mich schon lange eine Frage.


    Die Hersteller werben mit ihren Laserleistungen und schneiden dann auch in ihren Anleitungen mit 100%, aber wie langen halten die Laser das denn aus? Kann da jemand zu den Standzeiten etwas sagen? Wie lang kann ich mit 100% Laserleistung schneiden, ohne das der Laser signifikant an Leistung verliert?



    Gruß, Otti

    ..hm, Christian, ich glaube jetzt verunsicherst du Samuel. Es soll ein Laser bewegt werden, keine Fräse. V-Slot 20x40 reichen bei der Größe für den Rahmen sicher aus und ich gebe dir Recht, die Gantry Plates aus Alu sind gewiss besser, allerdings kosten die auch wieder Geld. Samuel will aber kostengünstig bauen. Die Laufwagen sind auch nur ein Beispiel. Man findet auf Thingiverse sehr viel zu diesem Thema.


    Ich denke, dass ein Vorschlag für eine Maschine, die Mechanisch weniger aufwendig ist und trotzdem den Anforderungen gerecht wird die bessere Wahl ist.


    Ich selbst würde bei der Größe auf die V-Slot 40x40 im Rahmen und auf die 20x40 in der X-Achse zurückgreifen. Die geringere Masse lässt schnellere Beschleunigungen zu, womit auch Projekte möglich werden, die sonst utopisch lange dauern würden. Der schwerere Rahmen bringt zusätzliche Trägheit und Ruhe ins Gesammtsystem. Es ist der Hammer, wie der kleine AUFERO meinen Tisch bewegt, wenn ich den schnell arbeiten lasse.


    Gruß Otti


    Ich hab mal mit Blender kurz was gezeichnet. Maßstab ist korrekt:

    laserMaschine.png

    Hallo Samuel


    Der Verwendung eines einfachen Lasermoduls macht vieles um einiges einfacher. Im verlinkten Video zeigt der junge Mann in etwa das, was ich dir erzählt hätte (natürlich lässt sich das auf einen Diodenlaser adaptieren). Für genaue Ergebnisse sollten alle bewegten Teile nahe beieinander sein. Er macht es genau so, wie ich es auch tun würde. Da bekommst sehr viele Anregungen für dein Projekt.



    Gute Nacht, Otti


    ..Nachtrag


    Ich weiß, dass dir die Konstruktion eines Rahmens nicht so recht eingehen will. Ich nenne dir ein paar Gründe, warum es eine wirklich gute Idee ist das so zu machen.

    1. ist deine Maschine einmal eingestellt, bleibt sie sehr lange in diesem Zustand. Bei deiner Konstruktion mit zwei Wangen brauchst du nur mal eine der Wangen etwas unsanft anzustoßen und du kannst deine Kallibrierung neu machen.

    2. ein geschlossener Rahmen verhindert Schwingungen im System. Deine Konstruktion dürfte insbesondere dann, wenn dein Z weit oben liegt bei Fahrten in X-Richtung durch die Massenträgheit in X-Richtung schwingen.

    3. die X-Achse nahe an Y verhindert zusätzliche Schwingungen

    4. die Maschine wird transportierbar. Du kannst das Ding einfach schnappen (bitte Sicherheit nicht vergessen) und mitnehmen.

    5. der Aufbau ist insgesamt sehr viel unkomplizierter und weniger schwer, was der Performance sehr entgegen kommt. Wenn es dir gelungen ist das Video meines letzten Beitrags anzusehen, kannst du erahnen, was ich meine. Große Konstruktionen die mit aktuellen Treibern (A4988 o.ä.) und NEMA 17 Motoren betrieben werden, können nicht genug Energie liefern um bei so kurzen Bewegungen so schnell zu beschleunigen. Das macht die Maschine übrigens auch in Y-Richtung annähernd so schnell. Das schafft mein Atomstack S10 schon nicht mehr und auf Grund der sehr ungünstig gewählten Laseraufhängung schwingt das System auch noch in Y-Richtung und hinterlässt ein entsprechendes Laserbild (sehr ärgerlich).

    Mit anderen Worten, es ist sehr viel einfacher den Rahmen deiner Maschine höher zu bocken, als eine verschiebbare X-Achse bei Änderung der Höhe neu einzustellen. Ich kann mir da nicht vorstellen, dass du viel Freude an dieser Konstruktion haben wirst.


    So, ich denke, das sollte genug INPUT für dein Projekt sein. Wenn du noch weitere Fragen hast gerne.


    Viel Spaß beim Tüfteln,


    Otti

    Das ist leider zu ungenau Samuel. Aus deinem Geschriebenen kann keiner ableiten, was die Maschine können muss.


    Ich stelle mal ein paar Fragen:

    1. ist Fräsen vom Tisch, oder soll das noch immer gemacht werden? Wenn ja, von welcher Frässpindel reden wir (Gewicht, Leistung, Fräseraufnahme, Maße)?

    2. welche Verfahrwege brauchst du tatsächlich (XY)?

    3. welche Z-Höhe brauchst du und wie oft musst die Höhe ändern?

    4. wie genau soll die Maschine sein (was für Schablonen meinst du, welches Material)?

    5. willst du Schneiden, Gravieren, beides?


    ..lass dich aus, je mehr wir wissen, um so präziser können wir dir antworten.


    Gruß, Otti

    Hallo Samuel!


    Ich denke es ist besser, bevor wir dir noch weitere Tipps geben, dass du uns mitteilst, was genau du eigendlich mit deiner Maschine vor hast. Was soll sie können und wie genau soll sie sein.

    Unser kürzliches Missverständnis rührt sicher auch aus dem Umstand heraus, dass wir genau das nicht wussten.


    Gruß, Otti

    So, da ich es nach wie vor nicht besser weiß, bitte ich um Vorschläge bzgl einer Z-Achse.

    Wenn möglich, sollte sie verfahrbar sein.

    ..guck dir das mal an: https://www.amazon.de/Wisamic-achse-Lineareinheit-Motion-Graviermaschine/dp/B075S36SCK/ref=sr_1_48?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=1T1MU61PTR65N&keywords=z-achse&qid=1672854208&sprefix=z-achse%2Caps%2C99&sr=8-48


    ..oder besser, weil leichter, vielleicht sowas: https://www.amazon.de/GANMEI-Z-Achsen-HöHenversteller-Z-Achsen-Fokussteuerungsset-55-5-5S-Gravierer-Modulanhebung/dp/B0BR7QLSQR/ref=sr_1_106?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=3J4K2O20DIH5P&keywords=laser+z-achse&qid=1672854609&sprefix=laser+z-achse%2Caps%2C92&sr=8-106


    ..um zu fokussieren brauchst du nicht so viel hub und auch keinen Motor.


    Ich hatte einen alten 3D-Drucker zu einem Laser umgebaut und prinzipbedingt eine verfahrbare Z-Achse. Für den Laserprozess hab ich sie nicht wirklich gebraucht. Ich denke dass du mit einer händisch einstellbaren Achse gut zurecht kommen wirst. Auf keinen Fall sollte diese zu lang sein.

    Ich schreibe dir zu diesem Thema noch was, muss aber erst nochmal los.


    Gruß, Otti

    Hallo Samuel


    Ist eine gute Idee IGUS zu kontaktieren. Die wissen genau für welche Anwendung welches Produkt das Beste ist. Bin gespannt, zumal ich auch liebäugle meine Maschine zu verbessern.

    Wäre schön, wenn du deine Erkenntnisse hier bekannt gibst... ;)


    Gruß und schönen Abend, Otti

    ..ich hatte selbst noch keine dieser Schienen, weiß aber aus zuverlässiger Quelle das diese gut funktionieren.

    Ferner habe ich durch meinen Beruf mit Videoleuten zu tun, die mit Cameraslidern arbeiten. Diese nutzen ebenfalls IGUS-Führungen, jedoch mit einem gewünschten Schlupf. Die Camera läuft dadurch butterweich über die Schiene. Das zum Einen und zum Anderen schau dir das Ding nochmal genau an. Ich habe auf meiner Verlinkten Seite Führungsblöcke gesehen, bei denen es eine Feststellschraube gab. vielleicht war bei diesem Gerät auch eine dran und angezogen.


    Fakt ist natürlich eins, wie jede andere Führung muss auch diese absolut exakt eingebaut werden. Auch die SBR20UU ziehst du krumm, wenn du diese falsch montierst. Der große Vorteil der IGUS ist ihr sehr viel geringeres Gewicht. Du kannst das natürlich auf der Y-Achse auch mit den Stahlführungen bauen, die Führungswagen sollten nicht so viel schwerer sein. Jedoch für deine X-Achse wären die IGUS sicher eine gute Wahl. Hochwertig und auch langlebig sind sie allemal. Die verwenden diese Dinger zum Beispiel an Etikettiermaschinen und die bewegen sich wirklich oft.

    Wenn du die Möglichkeit hast dir sowas genauer anzusehen, nutze diese - gerade billig sind sie ja nicht.


    Das Video von Stephan fand ich außerordenlich beeindruckend. Dringend zu erwähnen ist aber, dass das kein NEMA 17 Motor mehr war. Ich würde eher auf NEMA 23 tippen. Da gehen die Kosten dann aber auch ordendlich durch die Decke.


    Was die Lasergeschwindigkeit betrifft muss ich dir leider widersprechen. Der AUFERO hat mich trotz seines sehr günstigen Preises sehr überrascht. Mit einem 10W-Modul kannst du da auch mit einer Geschwindigkeit von 10000mm/min arbeiten und das bei einer erstaunlichen Präzision. Und wenn du mal ein Bild von 40x40cm lasern möchtest, wird sich dieser Umstand schnell als sehr wünschenswert heraus stellen. Da gehen einige Stunden ins Land, auch schon bei 10000mm/min..


    Die angehängte Datei ist ein Video. Du musst um sie anzusehen die Endung mp4 anhängen. Du siehst meinen Aufero mit einem 5W-Modul und 10000mm/min bei einem ersten Test. Die Qualität ist allerdings auf Grund der max. Dateigröße nicht besonders gut.


    Aufero_Laser_II_5W_LF_720p.jpg


    Wohin dich deine Reise führt, musst du natürlich selbst entscheiden. Wir können dir nur mit unserem Bescheidenen Wissen helfen.



    Gruß, Otti